Epoxidharz ist ein aus zwei Komponenten bestehendes Kunstharz. Die richtige Umgebungstemperatur ist ebenso wichtig wie die optimale Luftfeuchtigkeit bei der Verarbeitung. Eine gute Belüftung ist oberstes Gebot, Zugluft jedoch tabu bei der Arbeit und dem Aushärten. Beim Aushärten des Harzgemischs entstehen Dämpfe, die der Gesundheit nicht zuträglich sind, obwohl es von den Herstellern gern so suggeriert wird. Die einzelnen Komponenten sowie die Flaschen und Kanister müssen in einbigen Regionen Deutschlands sogar als Gefahrgut entsorgt werden.
Verantwortungsbewusster Umgang mit Epoxid- und UV-Harz bedeutet, nur mit persönlicher Schutzausrüstung wie Atemschutzmaske, Nitrilhandschuhen, Sicherheitsbrille und Kittel arbeiten, gleichzeitig immer darauf bedacht sein, die einzelnen Komponenten nur als ausgehärtetes Gemisch in den Müll zu geben. Flüssige Komponenten sowie Tücher, die nur mit einer Komponente in Kontakt sind, in wasserdichten Behältnissen bis zur korrekten Entsorgung aufzubewahren. Ebenso wird Schleifwasser ordnungsgemäß entsorgt und nicht über das Abwassersystem.
Bei mir wird Umweltschutz und verantwortungsbewusster Umgang mit Chemikalien großgeschrieben.
In vollständig ausgehärteten Zustand gilt Epoxid- und UV-Harz als gesundheitlich unbedenklich.
Die vollständige Aushärtung dauert mehrere Tage und bei größeren Epoxidharzwerken sogar Wochen. Vor der vollständigen Aushärtung verlässt kein Kunstwerk aus Epoxidharz meine Werkstatt!

Kinder, schwangere, stillende und gesundheitlich angeschlagene Personen dürfen Epoxidharz nicht verarbeiten – auch wenn dies von vielen Anbietern verschwiegen wird.
Gesundheitliche Folgen können von Atemproblemen und Allergien bis hin zu Krebserkrankungen oder Fruchtbarkeitsstörungen sein.

Die Anforderungen sind hoch und sollten jedem, der mit Epoxidharz arbeitet, bewusst sein und verantwortungsbewusst eingehalten werden.

Nachbearbeitung der Stücke
Erst nach vollständiger Aushärtung können die Werke geschliffen und poliert werden. Der Schleifvorgang besteht aus mehreren Durchgängen mit Nassschleifpapier von Körnung 240 bis 12.000.
Danach wird in zwei oder drei Durchgängen mit hochwertiger Politur von Hand poliert, bei größeren Werken können auch elektrische Geräte zum Einsatz kommen.

Sollte ich nachträglich Farbe auftragen, verwende ich Acrylfarbe auf Wasserbasis, die mit Top Coat Nagellack (UV) oder Acryl-Klarlack geschützt wird.

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