Bereits während der Nachbearbeitung und direkt vor dem Verpacken werden alle Harzstücke mit einer speziellen Epoxidharzpolitur von mir bearbeitet. Direkt danach werden die Werke vor Staub und Umwelteinflüsse geschützt.
Um lange Freude an den Kunstwerken zu haben, sollte man dennoch einiges beachten:
Zur Reinigung reicht im Normalfall eine Lösung aus mildem Shampoo und lauwarmen Wasser, die mit einem weichen Tuch aufgetragen und poliert wird. Bei hartnäckigerem Ablagerungen kann man auch hochwertige Politur für Handydisplays oder Autos benutzen. Bitte darauf achten, dass keine Kristalle in den Lösungen und Polituren sind, dadurch können Mikrokratzer entstehen.
Allgemeine Hinweise
Epoxidharz gilt als kratz- und bruchfest, dennoch sollten Stürze aus der Höhe oder auf sehr hartem Untergrund vermieden werden. Sollte das Kunstharzstück durch einen Sturz beschädigt worden sein, bitte die Splitter sehr vorsichtig einsammeln, da diese sehr scharf sind.
Epoxidharz mag keine hohen Temperaturen über 60°C. Dadurch kann es weich werden und sich beim erneuten Aushärten feine Risse an der Oberfläche bilden, außerdem kann es sich dann verformen.
Die Kunstharzstücke bitte nicht in den Geschirrspüler stellen.
Kerzenhalter bitte nur mit elektrischen Kerzen und Teelichter bestücken. Moderne und gute Epoxidharze enthalten einen UV-Blocker, der ein Vergilben durch Sonnenlicht verhindern soll. Trotzdem kann es bei hoher UV-Strahlung über einen längeren Zeitraum zur Vergilbung kommen.
Während der Körperpflege sollten Schmuckstücke aus Harz abgelegt werden, da es durch Pflegemittel zu Flecken auf den Schmuckstücken kommen kann. Außerdem könnte sich der Schmuckkleber, mit dem die Harzcabochons befestigt werden, durch die Zusammensetzungen der einzelnen Pflegemittel lösen.
Trotz der Ungiftigkeit von Epoxid- und UV-Harz sollte der direkte und längere Kontakt zu Lebensmitteln vermieden werden. Ausnahme: Spezielle Harzsorten mit Lebensmittelzulassung, diese werden aber gesondert von mir gekennzeichnet.
Figuren und Schmuckstücke aus Epoxidharz sind kein Kinderspielzeug. Es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder die Kunstwerke nicht in den Mund nehmen.
Lufteinschlüsse und Blasen entstehen durch das Vermengen und der chemischen Reaktion beim Aushärten, auch wenn die Harze selbstentgasend sein sollen, können welche zurückbleiben. Dies ist kein Qualitätsmangel, sondern ein Zeichen von Einzigartigkeit.